Hilferuf der Tafeln

Bild: Privat
Leider mangelt es zur Zeit an Lebensmittelspenden. Insbesondere Molkereiprodukte, aber auch Reis, Nudeln oder Öl fehlen und werden dringend benötigt.
Gemeinsam mit unserer Europaabgeordneten Delara Burkhardt, der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Gudrun Ott, Daniel Böttcher und Marc Fricke konnte ich mich gestern über die Gründe informieren und natürlich hatten wir auch eine Spende dabei.
Seit 2013 gibt es die Ahrensböker Tafel und wird von 120 Mitgliedern unterstützt.  24 Frauen und 12 Männer leisten hier engagierte Arbeit bei der Ausgabe. Ein super Team und auch der Vorstand arbeiten eng und sehr gut zusammen. Davon konnten wir uns im Gespräch mit dem Vorsitzenden Johann Rademacher, dem 2. Vorsitzenden Bernd Ruschenski und Schriftführerin Regine Hansen überzeugen.
Die Discounter vor Ort, so wie eine Bäckerei aus Ahrensbök unterstützen die Tafel bei der Versorgung von 125 Familien.
Über Spenden würde sich die Tafel Ahrensbök weiterhin aber sehr freuen. Gerade durch Lieferengpässe bei einigen Lebensmitteln, die Inflation und die Flüchtlinge aus der Ukraine werden alle Tafeln vor neue große Herausforderungen gestellt.
Pro Kopf und landen jährlich 84 kg Lebensmittel im Müll. Die 960 Tafeln in Deutschland leisten hier eine wertvolle und wichtige Arbeit für unser Gemeinwohl. Durch ihr hohes ehrenamtliches Engagement und ihre gute Organisation sorgen sie dafür, dass weniger Nahrungsmittel im Abfall landen und Bedürftigen gleichzeitig geholfen wird. Damit schlagen die Tafeln eine Brücke zwischen Mangel und Überfluss. Tafeln sind Deutschlands größte Lebensmittelretter. Jedes Lebensmittel, welches ungenutzt im Müll landet, verschwendet Ressourcen und belastet unser Klima.
Als Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit setzt sich auch Delara Burghardt  auf europäische Ebene zu den Themen Mindesthaltbarkeitsdatum und Lebensmittelverschwendung ein.

Alle Teilnehmenden waren beeindruckt von der Arbeit der engagierten Tafelmitarbeiter:innen und werden diese bei ihrer so wichtigen Arbeit weiterhin unterstützen.